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25. August 2017, OSTSEE IN FLAMMEN in Grömitz

 

Ja, nun ist es also so weit, mein erster kurzer BLOG-Eintrag. Es ist mal einen Versuch wert...
Am 25. August 2017 bin ich in Hollern-Twielenfleth gestartet um endlich auch das erste Mal mit Kamera dem wunderschönen Schauspiel an der Ostsee beizuwohnen, nachdem ich es schon so oft ohne Kamera begeistert verfolgt habe. OSTSEE IN FLAMMEN in Grömitz, ein fantastisches Event das minimum in Norddeutschland ein Begriff ist und Jahr für Jahr tausende begeisterte Zuschauer nach Grömitz lockt, zusätzlich zu denen die eh schon dort Urlaub machen. Und das merkte ich auch schnell auf der Anfahrt, denn nach wenigen Kilometern stand ich schon im Stau. Das Ganze dauerte ca. 1,5 Std., also die Zeit die ich sonst alleine für die Anreise benötige. Aber ich habe keinen Augenblick gezögert oder überlegt umzukehren, denn ich wusste ja was mich am Ziel erwartet!
GRÖMITZ IN FLAMMEN ist ein Event das am Nachmittag mit einem Programm für Familien beginnt. Es gibt unterschiedliche Standorte wo es für die Kleinen Mitmach-Konzerte gibt, später dann Live-Musik für die Großen an verschiedenen Orten der Promenade. Überall sind Buden aufgebaut die zum Schlemmen und Schauen einladen, natürlich auch zum Kaufen. Höhepunkt der Veranstaltung ist dann das Feuerwerk, das um 22:45 Uhr auf der 398m langen Seebrücke die Nacht hell erleuchtet. Hier wird dann Licht- und Pyrotechnik vom Allerfeinsten in den Himmel gezaubert, in einer wundervollen Choreographie die mit Musik untermalt wird.
So, mit diesem Wissen und der Vorfreude habe ich mich dann auch nicht vom Stau aufhalten lassen und bin um ziemlich genau 18 Uhr in Grömitz angekommen. Dort herrschte schon leichter Ausnahmezustand was die Parkplatzsituation betraf, aber auch das war mir nicht neu und so wählte ich taktisch klug einen Parkplatz am Ortseingang um nach dem Ende der Veranstaltung an den im Stau stehenden Fahrzeugen vorbei zu meinem Fahrzeug zu laufen. 
An der Strandpromenade angekommen wurde erstmal ein Sparziergang entlang der ganzen Promenade gemacht um sich einen Überblick zu verschaffen wie es wohl dieses Jahr aussieht. Und es war wie immer wundervoll. So wurde also beim Entlangschlendern an diversen Buden immer auch ein Blick in Richutng Strand geworfen um DEN Platz für das Feuerwerk zu finden. Aber das war ja noch ein ein paar Stunden hin, die ich mit Schauen und Schlemmen verbracht habe. Gegen 21 Uhr habe ich mich dann auf den Weg gemacht um mich in Stellung für das Feuerwerk zu bringen, was ja noch 1:45 Std. auf sich warten ließ. Der Strand war schon sehr sehr voll, verblüffender Weise allerdings nicht ganz vorne am Wasser, zumindest an den meisten Stellen. Als ich dann den für mich günstigsten Platz gefunden hatte begann der Aufbau von Stativ und Kamera und dann eine ganze Zeit lang die man mit Warten verbracht hat, denn der Beginn war ja sehr spät gewählt und es wurde dunkler und dunkler über Grömitz. Nach und nach merkte ich auch, dass das einen Grund hatte, warum die Meisten weiter weg vom Wasser ihr Quartier aufgeschlagen haben. Denn auch an der Ostsee gibt es ganz leichte Gezeiten und ich musste mich noch mal schnell zwei Meter zurück neu aufstellen, was aber Gott sei Dank kein Problem war. Ich danke an dieser Stelle den Kindern die die schönen Sandburgen und einen großen Wal in den Sand gezaubert haben, die mir den Rücken freigehalten haben vor immer mehr Menschen die den Strand füllten. So langsam gab es dann auch kaum noch einen Meter freien Strand für Nachkömmlinge die es immer noch gab und die dann immer weiter vom Geschehen nach einer freien Fläche ausschau halten mussten.
Dann war es endlich so weit, das Licht an der Promenade wurde gedimmt, das Licht auf der Seebrücke wurde ausgeschaltet. Ein deutliches Zeichen, dass es gleich losgehen sollte. Und so war es dann auch. Es begann ein berauschendes Feuerwerk das mit Musik untermalt wurde und zu einer stimmigen Einheit verschmolz. In den Himmel wurde Pyrotechnik ohne Ende gefeuert, ein atemberaubendes Schauspiel bot sich allen Zuschauern mit wundervollen Elementen die daraus entstanden. Mich fasziniert immer wieder wie die Macher solcher Feuerwerke das auf den Punkt bringen, denn diese Technik ist ja auch nicht immer fehlerfrei und das Wetter nimmt ja gerne auch mal durch Wind oder ähnliches Einfluss. Aber nicht heute, es passte alles. Und dann gab es auch noch ein Highlight, das ich so nocht nicht gesehen habe. Ich hatte mich zu Beginn schon gewundert, warum die Boote der schaulustigen Freizeitkapitäne so einen großen Sicherheitsabenstand halten mussten, aber dann spürte ich es und erschrak ein wenig. Denn unterhalb der Wasserlinie waren auch Vorrichtungen platziert, aus denen Feuerwerk mit einem lauten Knall gezündet wurde und den Himmel erleuchten ließ. Es fühlte sich an wie Minen die explodiert sind, es war gigantisch! Und dann war es auch sehr bald zu Ende, nach guten 20 Minuten Feuerwerk deluxe. Danke an die Stadt Grömitz für diese tolle Veranstaltung. Ich war so fasziniert, dass ich nicht wirklich oft auf den Auslöser gedrückt habe, einfach phantastisch! 
Tja, die Veranstaltung war beendet, aber nun musste ich ja noch nach Hause kommen. Auf ging es also, zunächst der Fußmarsch zurück mit 10 Kilo Gepäck in Richtung Parkplatz, vorbei an vielen Autos die schon im Stau in Richtung Autobahn standen. Da habe ich mich dann langsam eingereiht und um 1:45 Uhr war ich wieder in der Heimat und später dann in meinem Bett angekommen. wo ich noch die Veranstaltung Revue passieren ließ. Es war einfach herrlich!

So, hier gibt es nun ein Foto vom Feuerwerk. Wer ein Video vom Feuerwek sehen möchte, der guckt bitte auf meinem Youtube-Kanal. Viel Spaß wünsche ich euch dabei!


 

04.-06. Mai 2018, Craft Beer & Gourmet Festival in Stade

 

So, nach langer Zeit werde ich nun mal wieder ein paar Zeilen zum Besten geben.
Vor der maritimen Kulisse des Stader Stadthafens wurde am ersten Mai-Wochenende eine neue Veranstaltung in Stade aus der Taufe gehoben: das Stader Craft Beer & Gourmet-Festival. Die Stade Marketing und Tourismus GmbH kam auf mich zu und fragte mich, ob ich das Festival nicht fotografisch begleiten möchte. Ich musste nicht lange überlegen, denn das war eine Ehre für mich und somit hatte ich meinen ersten Auftrag für das Unternehmen.
Für die Genießer des Besonderen vereint dieses Konzept ein modernes Craft Beer- und Foodtruck-Event mit Elementen klassischer Gourmet-Feste. Es waren sowohl Craft Beer-Brauer vor Ort wie auch Foodtrucks, die sehr hochwertige Speisen angeboten haben. Abgerundet wurde das Angebot durch exzellente Weine aus dem In- und Ausland, Cocktails sowie durch Stader Gastronomen, die ihr Können unter Beweis stellen. 
Ich durfte am Freitag bei der Eröffnung durch die Bürgermeisterin, Frau Silvia Nieber, dabei sein. Das Fest wurde durch die Bürgermeisterin mit einer Rede und anschließendem Bierfassanstich im Zelt des Stader Ratskellers offiziell eröffnet. Im Anschluss sind die Abgesandten der Stadt und geladene Gäste dann durch die Meile gezogen und haben mit jedem Marktanbieter Smalltalk gehalten und die angebotenen Waren verköstigt. Danach war mein "Dienst" für diesen Tag dann erledigt und das bunte Treiben der Feier- und Probierwütigen ging bis spät in den Abend.
Am Samstag ging das Spektakel dann ab mittags weiter und von da an war ich dann auch anwesend, wechselweise fotografisch bzw. zwischendurch privat mit dem Schlemmen der angebotenen Speisen und Getränken. Und das war echt schwierig, denn das war alles voll nach meinem Geschmack was überall angeboten wurde. Aber ich habe mich zusammengerissen, auch wenn es schwer fiel.
Im Getümmel habe ich dann immer mal wieder Fotos gemacht von der "feier- und probierwütigen Menge" vor der maritimen Kulisse des Stadthafens. Ein Highlight war zum Beispiel auch der "BBQ-Donut", seit diesem Jahr eine neue Attraktion der Stadt Stade. Es handelt sich um ein Wasserfahrzeug, kreisrund und mit einem E-Motor betrieben, das für bis zu 10 Personen Platz bietet. In der Mitte des Wasserfahrzeuges befindet sich ein integrierter Holzkohlegrill und es gibt auch genug Stauraum für gekühlte Getränke und Grillgut an Bord. Normal fährt man damit im Holzhafen und dem Burggraben, aber zur Feier des Wochenendes wurde es in den Stadthafen geschleust. Das Wasserfahrzeug war an dem Wochenende auch gut ausgelastet und lieferte ein gutes Bild im Stadthafen ab.
Am Abend hab ich dann noch ein Highlight genießen dürfen. Ich durfte auf den alten Hafenkran aus dem Jahre 1927 und von oben Fotos machen. Das war ja was für mich mit meiner Höhenangst... Nach Einweisung bin ich dann bis ganz oben auf den Ausleger gekraxelt und habe von dort ein paar Bilder gemacht. War gar nicht so leicht da hoch zu kommen mit Ausrüstung und 2m Körperlänge und am Ende dann auch eine leicht wackelige Angelegenheit. Aber es hat geklappt und es gab ein paar schöne Eindrücke "aus der Luft". Nach dem Sonnenuntergang, der leider positionstechnisch nicht ganz zur Location passte, bin ich dann auf das Dach eines Hotels gegangen das auf der anderen Seite des Hafenbeckens steht. Von dort habe ich dann noch ein paar Bilder mit einsetzender Dunkelheit gemacht, wo die schöne Beleuchtung des Festivals und des alten Hafenkran gut zur Geltung kam. Es war wirklich ein schöner Anblick von dort oben.
Damit waren meine Dienste dann beendet und ich habe mich noch für einen schönen "Feierabend"-Cocktail unter die Feierwütigen gemischt. Es war eine ganz tolle Veranstaltung die aus meiner Sicht fest in den Terminkalender aufgenommen werden sollte. Die Location war auch perfekt am Stadthafen, rundum eine tolle Sache!! 
   
     
 

04.08.2018 Hochzeit von Inga + David

 

So, lange Zeit war es hier ruhig, nun gibt es mal wieder einen kleinen Bericht.
Mich hatte vor einigen Wochen eine Anfrage erreicht bei der es um eine Hochzeit geht und ich sollte diese fotografisch begleiten. Es war nicht die erste Hochzeitsanfrage, aber es war die erste Hochzeitsanfrage die ich angenommen habe nach langem zögern. Es ist immer so eine Sache mit dem Selbstvertrauen und dann mit neuen Dingen bei mir. Ich bekomme für meine Fotografie zwar meistens positives Feedback, aber so eine Hochzeit ist dann ja auch noch mal ein ganz anderes Level. Ich weiß, dass ich fotografieren kann, aber das war nun eine Geschichte die absolutes Neuland für mich ist, mal abgesehen von einigen Silberhochzeiten im Bekanntenkreis oder von Königsbällen bei Schützenvereinen. Nach Rücksprache mit engen Bekannten die meine Fotografie und vor allem die Qualität kennen und dem immer und immer wieder positven Zureden meiner Frau habe ich mich dann entschlossen den Auftrag anzunehmen.
Was soll ich sagen, ich bin schon sehr nervös gewesen im Vorfeld und habe mich natürlich, wie man das so macht, über das neue "Aufgabenfeld" informiert. An Ideen etwas zu fotografieren mangelt es mir meist selten, aber auch da habe ich mir mal einige Portraits etc. im WWW angesehen. Bestärkt durch meine Familie und Bekannte wich diese Nervosität dann aber immer mehr und mehr und wandelte sich in Vorfreude um.
Am 04.08.2018 war es dann so weit, der große Tag für das Brautpaar brach an, aber auch für mich war es ein großer Tag, da etwas Neues beginnt. Ich hatte eine Nacht mit wenig Schlaf hinter mir und die Nervosität kam zurück, was ich aber versucht habe zu verbergen. 

Dann war es so weit, das Brautpaat betrat das Standesamt und nach dem WOW Effekt machten wir uns alle gemeinsam etwas locker was die Nervosität betraf. Im Vorfeld habe ich von der Standesbeamtin schon Zutritt ins Trauzimmer bekommen und ich konnte dort schon mal die Lichtsituation testen, was ja nicht unwichtig ist, vor allem aber konnte ich in Ruhe den Raum ablichten. 
Als es dann losging mit dem Einzug in das Trauzimmer von Brautpaar, Trauzeugen, Eltern, Familie  und Freunden war ich einigermaßen locker und fokussierte mich auf das was meine Aufgabe war, schöne Bilder zu machen. Ich glaube am Anfang war ich schon ein wenig zittrig, aber das wurde dann nach und nach besser, es war auch eine sehr lockere Atmosphäre. Mit dem Wissen, dass ich nicht der Einzige im Raum war der aufgeregt ist ging es mir von Sekunde zu Sekunde besser und es "flutschte" nur so. Ab der Hälfte der Zeremonie begann ich dann auch das Erlebnis zu genießen, es waren tolle Momente mit vielen Emotionen und ich denke die konnte ich dann auch alle im Bild festhalten. 
Im Anschluss an die Trauung im Standesamt gab es dann die obligatorische Zeremonie vor dem Rathaus, wo die Verwandschaft sich dann noch was ausgedacht hat und der Sektkorken knallte auch, das alles bei leichtem Nieselregen. Danach wurden noch einige Bilder vom Brautpaar mit Trauzeugen und Eltern vor dem Rathaus gemacht, wo sich dann aber die Sonne wieder leicht zeigte. Im Anschluss ging es noch zu Fuß in einen Garten um die Ecke um einige Portraits und Familienbilder mit allen Beteiligten zu machen.
Im Anschluss machten sich dann alle auf den Weg zur Feierlocation in Krautsand. Ich wartete schon vor Ort um die ankommen Fahrzeuge samt Hochzeitsgefährt abzulichten. Danach habe ich dann einige Bilder von Raum gemacht samt eingedeckter Tafel und schon ging es fast nahtlos über zu den Bildern vom Empfang. Das war ein wenig schwierig auf Grund der Enge des Raumes, aber das liegt nicht in der Macht des Fotografen. Der hat versucht das Beste draus zu machen. Nach dem Anschnitt der Hochzeitstorte habe ich mich dann nach draußen begeben um die Hochzeitsgesellschaft in Ruhe ihren Kaffee und Kuchen zu genießen, denn Aufnahmen bei der Nahrungsaufnahme sind für mich ein "no go".
Nachdem das Brautpaar dann wieder bereit war haben wir uns auf den Weg zum Strand gemacht um dort das Paarshooting samt Portraits durchzuführen. Es war eine sehr angenehme Stimmung und wir hatten sehr viel Spaß beim Fotografieren, das konnte man an den Ergebnissen später auch sehen. Daran konnte man auch merken wie wichtig die Chemie zwischen Brautpaar und Fotografen ist, das macht alles sehr einfach und beide Seiten sind viel lockerer.
Nach dem Shooting haben wir dann mit der Gesellschaft noch einen Drink zu uns genommen und unsere Arbeit war damit beendet.
Ich kann für mich sagen, dass es eine tolle Erfahrung war, es hat sehr viel Spaß gemacht, nicht nur mir, auch dem Brautpaar. Damit war für mich klar, dass ich sowas öfter machen möchte. Bevor es dann an die Bildbearbeitung ging habe ich gleich noch vor Ort einen Auftrag für die nächste Hochzeit bekommen, was mich sehr gefreut hat. Die Vorgespräche fanden schon bei dieser Hochzeit statt :-) Das war für mich ein Start in eine neue Sache nach Maß, ich bin sehr gespannt was die Zukunft bringt in Sachen Hochzeitfotografie.
Vielen Dank an dieser Stelle noch mal an Inge und David, ihr habt euren schönsten Tag auch für mich zu einem ganz besonderen gemacht!!!     

 


 


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